Just Stevinho

Just Stevinho. Der Siegerburger des McDonalds-Custom-Burger-Wettbewerbs. Eigentlich würde ich ihn ja hier gar nicht erwähnen, weil es ein Chickenburger ist. Aber gut, er hat gewonnen und eventuell ein paar Zeilen verdient.Was McDonalds aber generell mit der Aktion bezwecken will, erschließt sich mir nicht ganz. Zum einen: Warum bietet man nicht nur den Sieger an, wenn der Kunde eh keine Chance mehr hat, abzustimmen? Und warum macht man das überhaupt, 5 Wochen lang jede Woche 1 neuen Burger plus Werbung? Stecken da nicht irrsinnige Kosten und hoger Logistikaufwand dahinter? Nun gut.

Optisch jedenfalls haben sie den Burger diesmal ganz gut hinbekommen. Zumindest sieht das fertige Produkt dem ähnlich, was in der Werbung zu sehen ist. Die Zutaten sind aber auch gut gewählt: Chickenpattie, eine Scheibe Emmentaler, Rucola, frische Gurken und eine Würzmayo oder was auch immer das sein sollte. Viel verlaufen oder verschmieren konnte da nicht.

Vom Geschmack her kann man das schwer beurteilen. Für ein McDonalds-Produkt schmeckte es wegen der Beläge ziemlich frisch und fast schon gesund. Was ich auch mochte war, dass der Burger nicht so überladen war. Es gibt ja furchtbare, mit Mayo triefende Chickenburger, die man nach einem Bissen kaum weiteressen kann. Der hier nicht, der war ok. Vielleicht war er etwas trocken, es war nur sehr wenig von dieser Würzsoße drauf. Aber gut, was solls. Mir wurde mal wieder klar, dass ein Burger mit Beef belegt sein muss und nicht mit Hühnchenpressfleisch. Da gibts keine Kompromisse.

Obwohl ich also nicht verstehe, wieso der Burger gegen fleischige Burger gewonnen hat, kann man ihn sich schon mal leisten bzw ihn probieren (3,70 fand ich dann aber für die Größe – ja, er war eher klein – etwas zu teuer). Insgesamt liegt er in meinem persönlichen Ranking nach 2 von 5 Burgern aber auf Platz 2.