California-Avocado-Burger

Zuviel McDonalds in letzter Zeit. Zu wenig ordentliche Burger. Das musste sich ändern und deshalb musste ich heute selbst an den Grill treten. Und da ich ja etwas bieten muss, probierte ich etwas neues aus. Angelehnt an ein Rezept aus der Weber-Grillbibel habe ich eine Avocado-Mayo zusammen mit Chilis im Pattie ausprobiert. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es NATÜRLICH BOMBASTISCH aufgrund meines Könnens ziemlich gut war.

Für die Mayo:

  • 2 TL Mayo (ich nach Miracle Whip)
  • 1 reife (!) Avocado
  • 3-4 Tomaten, am besten sehr feste
  • 2 EL geriebene Zwiebel
  • 1 geriebene Knoblauchzehe
  • 1 TL Limettensaft
  • Chilipulver
  • Pfeffer
  • Meersalz
  • Avocado auslöffeln und mit der Mayo verdrücken, Tomaten sehr klein Würfeln und mit der Mayo/Avocado und den restlichen Zutaten mischen (Gewürze nach Gefühl). Aufwändig ist es also nicht gewesen, sogar ziemlich einfach. Man muss die Mayo nur ein paar Stunden vorher zubereiten, damit sie etwas durchziehen kann. Im Originalrezept steht übrigens nichts von Pfeffer und Chilipulver. Ich habe ordentlich damit gewürzt und fand es immer noch zu mild. Wenn man schärfere Soßen mag, sollte man da schon ordentlich was dranfeuern. Die Schärfe passt dann auch zur Avocado finde ich.

Für die Burger (ich machte nur 2, daher dafür die Menge):

  • 400g Rinderhack
  • 4-5 scharfe eingelegte Pepperoni (sind im Burger saftiger als frische)
  • Knoblauchpulver, Zwiebelpulver (Knoblauch geht auch frisch, mit frischer Zwiebel wird es aber zu matschig)
  • Pfeffer, Salz
  • Pepperoni sehr klein schneiden und alles mischen (wie überraschend) und dann 2 Patties daraus formen (nochmal: wie überraschend)

Ich hab das Fleisch natürlich gegrillt. Durch die Pepperoni wurden die Patties nochmal extra saftig; ich war jedenfalls ziemlich begeistert. Die Mayo war auch ganz ok, vor allem wenn man auf Mayo auf dem Burger steht. Hab mir ausserdem noch Käse auf das Fleisch gelegt, Cheeseburger ist ja immer besser als normaler Burger. Trotzdem immer noch ein minimalistischer Burger, nicht zu überladen. Das ist mir ja wichtig. Ich würde/werde es auf jeden Fall einmal wieder machen. Allerdings würde ich evtl mal probieren, die Mayo gegen Frischkäse zu tauschen. Bin halt kein Mayo-Fan…

Was mir diesmal übrigens aufgefallen ist: 1.) Die Burgerpresse lohnt sich WIRKLICH. Die Patties sind wieder super geworden. 2.) In vielen Büchern findet man den Hinweis, dass man vor dem Braten/Grillen eine Seite der Patties in der Mitte eindellen soll, damit sie sich nicht wölben. Habe das diesmal probiert und das Ergebnis war prima (siehe Bild oben). 3.) Ein Gussrost macht das Leben besser. Vielfach.