Die Kuh Die Lacht


Ein erster Test in Frankfurt am Main: Das Burger-Restaurant „Die Kuh Die Lacht„. Die Lage in der Frankfurter Fußgängerzone nahe der MyZeil und der U-Bahn Hauptwache ist eigentlich sehr günstig, wenngleich Die Kuh Die Lacht etwas versteckt ist:

Die Kuh Die Lacht
Schillerstraße 28
60313 Frankfurt am Main

Location: Eigentlich durchweg positiv. Die Einrichtung ist in dunklem Holz gehalten und erscheint sehr geräumig. Das Publikum war hauptsächlich von der typischen Frankfurter Mittagspausen-Crowd bestimmt, aber trotzdem sehr angenehmen. Einziges Manko ist vielleicht, dass die Tische sehr groß sind, so dass man an manchen Tischen nicht „ungestört“ essen kann. Den meisten mag dies egal sein, es kann aber auch stören.

Karte: Die Karte hat mir auch gefallen. Neben klassischen Burgern auch experimentellere Dinge wie den Gewürzburger mit Chili und Koriander oder der Blaue Burger mit Blauschimmelkäse. Ansonsten besinnt man sich auf das, was man kann bzw. können sollte: Burger. Besonders interessante Optionen sind verschiedene Upgrademöglichkeiten: Gegen einen Aufpreis (circa 1-2 Euro) kann man seinen Burger entweder mit Galloway-Fleisch oder doppellagig konfigurieren. Erfreulich für Frauen auch das Vorhandensein von Chickenburgern und vegetarischen Burgern. Positiv zu erwähnen ist noch die hausgemachte Limonade (wahlweise Minze oder Grenadine), die eine nette Alternative zu den sonst üblichen Softdrinks ist. Preislich war ich zufrieden. Zwar kosten die Burger circa 6 Euro, aber das ist ein Betrag, den man für einen „exklusiven“ Burger verlangen kann. Insgesamt kann man für Burger, Getränk und French Fries circa 10 Euro einplanen. Das ist ok.

Bestellung:

Bestellt habe ich einen Gewürzburger Galloway-Style, French Fries mit Tomatenpüree und eine Minz-Limonade. Man bestellt, wie von den großen Ketten gewohnt, an einem Schalter und bekommt sein Essen dann aus der (einsehbaren) Küche an den Platz geliefert.

Essen: Das Essen kam insgesamt relativ zügig, wir haben nicht länger als 10 Minuten gewartet. Es war appetitlich angerichtet und sah frisch zubereitet aus. Zu den Pommes gab es kein klassisches Ketchup, sondern eine „exklusivere“ Form: eine Art Tomatenpüree, von der Konsistenz etwas dicker als Ketchup und insgesamt fruchtiger.
Der Burger war innovativ belegt mit Rucola-Salat, roten Zwiebeln und einer Joghurt-Soße. Dazu Koriander und Chili-Soße. Außerdem noch klassischer Kopfsalat. Den hätte man weglassen können und stattdessen etwas mehr Rucola verwenden sollen. Naja. Das Brötchen war nicht so labbrig wie gewohnt, allerdings schmeckte es aufgebacken und das mag ich persönlich bei Burgern nicht besonders.
Das Fleisch war gut durchgegart. Obwohl dies durchaus sinnvoll ist, ging es in diesem Fall leider ein wenig auf Kosten der Saftigkeit des Burgers. Ich will nicht sagen, dass der Burger nicht geschmeckt hat, aber das Fleisch war, zumindest auf meinem Burger, etwas trocken. Dafür schmeckte es wenigstens gegrillt und nicht fettig. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Burger insgesamt etwas fad war. Unter „Gewürzburger“ hatte ich geschmacklich schon einiges erwartet und in Anbetracht dieser Erwartungen war der Effekt dann doch etwas enttäuschend. Insgesamt betrachtet war der Burger aber ok und hat durchaus geschmeckt, aber halt doch mehr ein normaler Burger als ein Gewürzburger.

Fazit: Die Karte hat mir sehr gut gefallen und ich werde sicherlich noch einen anderen Burger probieren. Das Konzept von Die Kuh Die Lacht ist jedenfalls genau richtig. Das Fleisch war vom Geschmack her durchschnittlich aber der Burger insgesamt betrachtet ist eine nette Abwechslung zu dem, was man sonst so bekommt. Auch wenn es nicht DIE Offenbarung ist, kann man die Kuh Die Lacht durchaus ausprobieren, wenn man in Frankfurt ist.

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2 Replies to “Die Kuh Die Lacht”

  1. Christian sagt:

    ich war letztes Jahr ebenfalls dort und kann es nur empfehlen, aber man sollte darauf achten, dass man sich einen Platz frei hält … ist ziemlich ärgerlich, wenn man mit burger und getränk in den händen feststellt, dass kein sitzplatz mehr da ist, da es davon nicht sooooo viele gibt 🙂

  2. Es ist schon voll mittags. Sollte man in der Tat vorher mal schauen, dass man auch sitzen kann!

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