IN N'OUT

Animal Style

Lange ist es her seit der letzten Ausgabe von „Burgertrip“. Doch für alle die unzählige lange Nächte warten mussten, gibt es jetzt die Fortsetzung der Burgertestreise. Während für Kenner wahrscheinlich die logische Folge, zog es uns zu „In N’Out“-Buger.  Andere stellen sich hier vielleicht die Frage: „What the F…?“. Doch wir mussten es tun und opferten uns auf.  Denn nach einer wahren Vielzahl an Gesprächen mit waschechten Californiern stellten wir fest, dass Burger Essen bei IN N’OUT nach surfen und plastischen Operationen wohl das wichtigste Kulturgut des Sonnenstaates sein müsste. Da hing die Latte natürlich hoch und wir machten uns ran. Zum Glück ließ nicht nur die strahlende Sonne, sondern auch der proppe volle Parkplatz der örtlichen Filiale viel Gutes hoffen. Interessanterweise ist der Laden so gut besucht, dass eine Dame mit kleinem Mini-Computer schon auf dem Parkplatz angerannt kommt und die Bestellung aufnimmt. Dafür schon mal einen Pluspunkt in der Kategorie Service.

Animal StyleNun zum Burger. Da wir noch nie vorher in den Genuss von Five Guys kamen und deshalb keine Ahnung bezüglich jeglicher Burger hatten, bestellte unser Tour Guide uns einen „Double-Double Animal Style, Pommes und eine Cola (über die ich übrigens nicht schlechtes sagen kann). Es gibt auch nur 4 Burger auf der Speisekarte, was ich persönlich für sehr sinnvoll erachte.

Nach kurzer Wartezeit und viel Vorfreude ging es dann ran an den Burger. Für alle nicht Californier übersetzt ist ein „Double-Double Animal Style“ also ein doppelter Cheeseburger getoppt mit allem was gut ist. Zudem ist es ein sog. „secret style“ der Fastfood-Kette und beinhaltet wie folgt: „Burger of your choice with hand-leafed lettuce, tomato, a mustard cooked beef patty; add pickle, extra spread, with grilled onions.“ So weit so gut.

Wenn man in den Burger reinbeisst, spürt man das Qualitätsversprechen der Burger Kette. Der Geschmack ist überragend, weil sich eine gute Mischung aus Fleisch, Sauce und frischen Zutaten ergibt. Das Fleisch ist perfekt gewürzt und schmeckt zart und frisch. Gleichzeitig geht es eine Symbiose ein mit den Diät-Zutaten der „Animal-Style“ Version ein, die einfach gut schmeckt. Ich kann jetzt noch viel darüber schreiben oder aber ich sage euch, dass es sich lohnt ihn selbst zu probieren.

Alles in allem einfach ein sehr guter Burger, der zwar nicht der beste Burger aller Zeiten ist, aber schon auf hohem Niveau mitspielt. Übrigens finde ich „IN N’OUT“ um Meilen besser als jede der bei uns allgemein bekannten Ketten. Aber das wundert wahrscheinlich niemanden. Zu den Pommes ist ebenfalls zu sagen, dass sie vor Ort selbst geschnitten und frittiert werden und deshalb auch lecker schmecken (P.S.: Die gibt’s übrigens auch „Animal Style“). Mahlzeit!

Burger meets pick-up truck