Einer wie der andere?

Ist jeder Burger wie der andere? Nein. Unsere Tests beweisen mir natürlich immer wieder das Gegenteil. Aber hier entsteht das Problem, welches ich nun zu lösen versuche: Vergleichbarkeit. Bisher habe ich bzw. haben wir immer amüsant amüsiert todernst unsere Reviews geschrieben und gehofft, dass am Ende irgendwas Brauchbares entsteht. Jau, tuts auch, aber es hat keinen „empirischen Wert“, wie mir Wissenschaftler jetzt entgegenbrüllen würden. Warum? Weil wir kein Testschema hatten. Bei dem einen Laden hielten wir uns ewig mit den Brötchen auf, beim anderen dann mit Fleisch, und am Ende gab es ein Fazit, aber man wusste nie: „HA, a ist um 0,5 Punkte besser als b“. Schlecht. Also: Hinsetzen, Kriterien entwickeln, benutzen, besser machen, alle glücklich.

Zu aufgeblasen wollte ich das aber auch nicht haben. Genauso wie sich der perfekte Burger auf das Wesentliche beschränkt, soll auch die Bewertung das Wesentliche erfassen. Brötchen, Käse, Beilagen/Auflagen, natürlich Fleisch, wie schaut der Haufen aus und wie finden wirs überhaupt? Keinfach, einfach, zweifach, dreifach Fleisch? Ab jetzt wirds ernst. Empirischer Wert!