Unverhofft kommt oft…

… so könnte man das nennen. Beim Stadtfest in Wiesbaden tauchte plötzlich ein Burgerstand auf. Ein kleiner Tempel kulinarischer Burgerkunst mitten auf dem unscheinbaren Stadtfest in Wiesbaden, betrieben von Mitarbeitern der in Wiesbaden stationierten US-Armee. Ich war begeistert. Schmiss die McDonalds-Gutscheine weg und musste hier natürlich probieren.

Ich brauch darüber eigentlich gar nicht viele Worte verlieren. Wir wissen es ja, die Amis können das. Das Hackfleisch war frisch, der Burger vom Grill, ein geradezu perfektes Softbun (also wirklich soft, nicht kross getoastet, nicht trocken, nicht bröckelig, einfach nur perfekt), eine Scheibe Käse, Zwiebeln, Soßen zum Selbstbedienen. Keine Tomaten, kein Salat, nichts weiter, weil: braucht man nicht. Wirklich nicht. Diese ganzen Überfrachtungen sind völlig unnötig. Ein guter Burger kommt mit minimalen Zutaten aus, auch ohne Soße, Ketchup reichte völlig. Hätte es aber noch nichtmal gebraucht. Geschmacklich und gefühlsmäßig mal wieder für 10 Minuten Amerika, Herbstsonne dazu, perfekt. Und wiederum die fast resignierende Frage: Warum bekommt das kein deutscher Laden so hin? Ich glaube immer mehr, dass ich das selbst in die Hand nehmen muss.

3 Replies to “Unverhofft kommt oft…”

  1. Wie kann es sein, dass wenn man einmal nicht da ist, direkt gebratene Tauben durch die Stadt fliegen. NEID!

  2. Kann man die Burger auch so in wiesbaden bekommen ?!?

    Komme selber von hier und würde SEHR gerne wissen wo man den besten Burger hier kriegt.

    1. Im Juli soll irgendwann ein dt.-amerikanisches Fest sein, ich tippe mal, dass es sie da gibt. Außerdem catern die Amis wohl bei der Erbenheimer Kerb, habe ich zumindest mal gehört!

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