Equipment: Teppan-Platte

jan (dff) – Es ist mal wieder an der Zeit, euch Equipment zu präsentieren.Schon länger hatte ich den Wunsch, ein Edelstahlplatte so nutzen zu können, wie sie in den USA häufig zum Burgerbraten (vor allem für Smashed Burger) eingesetzt wird (und wie man sie auch hierzulande in der Gastronomie einsetzt). Der Haken war allerdings immer, dass die Platten entweder richtig richtig teuer sind und/oder für den Einsatz in der heimischen Küche einfach nicht geeignet bzw. aufgrund Größe etc. einfach zu unpraktisch sind. Durch eine glücklichen Fügung (Umzug) haben wir seit Beginn des Jahres aber einen Induktionsherd und hierfür gibt es zwar nicht allzu billige, aber dennoch erschwingliche Teppanaufsätze, die einfach auf das Induktionskochfeld gelegt werden (wir entschieden uns für eine Siemens-Platte). Das ist um Welten günstiger als eine fest eingebaute Teppanplatte aber trotzdem ziemlich wertig und stabil (im Sinne von: liegt solide auf dem Kochfeld und verrutscht nicht).

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Gut, nun mag man sich fragen, was der Vorteil gegenüber einer Edelstahlpfanne ist? Man hat ziemlich viel Platz darauf für 6-8 Burger, die Platte wird relativ schnell ziemlich heiß und hat keine störenden hohen Ränder. Beste Voraussetungen also für Smashed Burger. Und wie macht man die? Ich empfehle, Kugeln aus ca. 75g Hack zu formen, kurz vor der Verarbeitung kräftig salzen, die gesalzene Seite zuerst nach unten auf die heiße (!) Platte, 30 Sekunden warten, die Kugel mit einem Spachtel o.ä. (aber am besten ist in der Tat ein Küchenspachtel wie auf dem Bild – gibt es zum Beispiel bei Metro) so flach wie möglich drücken, wiederum die Oberseite kräftig salzen, nach weiteren 45-60 Sekunden vorsichtig wenden (es gehört viel Übung hierzu – und am besten kratzt man dabei 100% Patty ab), mit Käse belegen und wenn dieser angeschmolzen ist fix das Patty aufs Bun. Bombig…

2 Replies to “Equipment: Teppan-Platte”

  1. Wie sieht’s denn mit der Reinigung aus? Das Braten hat ja schon ziemliche Spuren hinterlassen…

    1. Gute Frage, das hätte ich schon im Artikel erwähnen sollen. Das Braten hinterlässt in der Tat Spuren. Die Platte ging dann aber unter fließendem heißen Wasser mit Spülmittel und nem Topfschwamm wesentlich problemloser zu reinigen als unsere Pfannen. Man sieht zwar nun, dass sie benutzt wurde (etwas dunklere Stellen wo die Patties waren), aber das stört nicht wirklich.

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