Chicken Burger

Ja. Ja, stimmt schon – irgendwann, irgendwo habe ich sicherlich mal erzählt, dass ein Burger nur mit Rindfleisch ein richtiger Burger sein kann. Ist auch korrekt. Und trotzdem gibt es durchaus Alternativen, die man ab und an einmal in Betracht ziehen kann. Keine Sorge, es wird jetzt nicht vegan, sondern wir wechseln nur das Tier: vom Rind zum Huhn. Chicken Burger also. Wir haben lange überlegt und ausprobiert, wie man das am besten macht und was da am besten draufkommt und jetzt haben wir eine Lösung, die euch ziemlich sicher schmecken wird.

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Also, was brauchen wir (für vier Burger)?

  • 2 Hähnchenbrüste (wir sprechen von ca. 400-500g Huhn) am besten direkt vom Bauernhof, also (bitte) nicht den Industriequatsch
  • Cayennepfeffer, Salz, Chilipulver
  • Ei, Milch, Mehl
  • Parmesan
  • Paniermehl
  • Cornflakes
  • 100 ml Milch
  • 200 ml Öl
  • 1-2TL Senf
  • Knoblauchzehe
  • 2 hartgekochte Eier
  • 1-2 Gewürzgurken
  • 4 Scheiben Käse
  • Burgerbuns, z.B. unsere Buns
  • Gewürzgurke, längs in dünne Scheiben aufgeschnitten
  • Evtl. Tomate und Salat

Im Prinzip ist die Sache recht simpel, wenngleich man ein paar Dinge beachten muss. Wir wollen schließlich, dass das Hähnchen knusprig ist. Aber eigentlich wollen wir es auch nicht in Fett ausbacken und danach 2 Wochen nach Imbiss riechen. Also: wir schneiden die Hähnchenbrüste mit Schmetterlingsschnitt erst einmal waagerecht der Länge nach auf und teilen sie dann in zwei flache Stücke. Man kann es dann noch am „kurzen“ Ende etwas stutzen, aber im Prinzip kann man es so lassen. Das Fleisch muss dann erst einmal gewürzt werden, am besten mit Salz, Cayennepfeffer und Chilipulver. Danach geht es ans Panieren.

Wir brauchen 3 Schalen, Teller, was auch immer, wie wir das auch beim Schnitzel panieren machen. Teller 1: Mehl. Teller 2: verquirltes (für die Hessen: verklebbertes) Ei. Teller 3: zerbröselte Cornflakes (einfach in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz drübergehen), frisch geriebener Parmesan, etwas Paniermehl. So. Der Reihe nach werden dann die Hähnchenteile erst im Mehl gewendet, durch das Ei gezogen und schließlich auch noch in der Bröselmischung ein paar Mal gewendet, so dass sie mit einer schönen Kruste umhüllt sind. Danach ist die meiste Arbeit schon getan. Man beträufelt dann noch jedes einzelne Teil mit etwas Öl und schiebt sie dann bei 180° Ober-/Unterhitze in den Ofen. Nach 15-20 Minuten sollte man sie wenden und nach spätestens 30 Minuten herausnehmen. Voila, fertig sind knusprige Chicken Patties.

Für den Burger hatten wir uns dann überlegt, dass wir das Hähnchen gerne mit einer Remoulade kombinieren wollen. Gesagt, getan. Als Grundlage haben wir unser Basisrezept für Aioli verwendet (diesmal allerdings mit Albaöl und das schmeckte ganz hervorragend), also 100ml Milch plus 200ml Öl plus Senf, Salz und Knoblauch. In die fertige Aioli kamen dann gehackte Gurken und gehacktes gekochtes Ei und hätten wir frische Kräuter gehabt, wären auch noch Petersilie und Schnittlauch reingewandert. Das Ergebnis war fantastisch und hat wirklich perfekt mit dem Hähnchen harmoniert.

Ansonsten haben wir den Burger eigentlich relativ simpel gehalten. Ein knackiges Salatblatt und eine Tomatenscheibe passen ganz gut, außerdem ein paar dünne Scheiben Gewürzgurke. Wenn man nicht auf Ketchup verzichten will, kann man auch noch ein klein wenig draufmachen, das ist aber absolut kein Muss, da das Fleisch auf diese Art und Weise außen super knusprig-würzig und innen total saftig wird, so dass man eigentlich nichts anderes als die Remoulade zur Unterstützung benötigt. Guten Appetit.

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