Avocado-Spread

Ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass ich bisher relativ wenig Worte über eine von mir lange unterschätzte Burgerzutat verloren habe: die Avocado. Das soll sich nun aber ändern. Schließlich erwische ich mich immer öfter dabei, dass ich sie mir in irgendeiner Art und Weise auf den Burger packe. Manchmal in ganzen Scheiben, noch häufiger aber als Spread im Stil einer Guacamole.

Die ganze Sache ist eigentlich denkbar simpel:

Man nimmt 1 (oder mehrere, je nach Burgerzahl) Avocado, halbiert sie, entfernt den Kern, löffelt das Fruchtfleisch (nennt man das bei Avocados so?!) raus und gibt es in eine Schüssel. Nun erstmal mit ein bisschen frisch gepresstem Zitronensaft mischen. Ebenfalls dazu: frisch gepresster Knoblauch, 1 oder 2 scharfe, gehackte Chili (wer mal was nicht alltägliches ausprobieren möchte: De Arbol oder Thai Demon haben dezente Schärfe und passen gut dazu). Dann alles zerdrücken, so das eine streichfähige Masse entsteht und mit Pfeffer sowie Salz abschmecken. Das Ergebnis kann man noch optimieren, indem man 1 EL Frischkäse oder 1 EL Mayo (oder beides) unterhebt. Wo man gerade schon dabei ist, einfach auch noch eine halbe, gewürfelte rote Zwiebel und gewürfeltes Tomatenfruchtfleisch dazuwerfen, wer es mag das ganze mit gehacktem Koriander verfeinern und schon braucht man eigentlich nicht mehr viele andere Toppings auf dem Burger. Guten Hunger!

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