Schlagwort-Archive: Potato Buns

„Lecker“ Burgerbuns

rezept
jan (dff) – Es ist ein alter Hut: unsere fast fetischistische Suche nach dem perfekten Burgerbrötchen. Für gewöhnlich halte ich wenig von Rezepten in Kochzeitschriften (Kochzeitschriften… ein weiterer Fetisch) oder Büchern, weil es a) entweder nichts Neues bietet und ich die „Fehler“ vorab erkenne oder weil es b) kuriose und nicht praktikable Zubereitungen voraussetzt. Zudem bin ich inzwischen sowieso der Meinung, die fast perfekte Rezeptur gefunden zu haben. Da ich dennoch immer Augen, Ohren und Magen offen halte – man weiß ja nie -, fand ich in der neuen Lecker (Nr 3, März 2014, S. 10), in der es unter anderem um ein paar weitere amerikanische Gerichte geht, eine für mich durchaus interessante Zubereitung – mit Schmand.

Foto 01.02.14 19 52 18

Grundsätzlich werden die Buns in etwa so zubereitet, wie die klassischen Potato-Rolls, die wir bereits umfangreich getestet haben: man bereitet zunächst einen Kartoffelbrei zu, der die Basis für den Teig bildet. Auch in diesem Rezept wird es authentisch mit richtigen Kartoffeln gemacht, dann muss man aber darauf achten, dass der Brei richtig cremig gerührt wird, sonst hat man Kartoffelstücke im Brötchen – vielleicht mag man aber gerade das. Für 8 Brötchen wird in diesem Rezept (im „Original“) nur 2 EL Zucker zugefügt, ich würde zu mindestens 3 raten, da ich die Buns gerne etwas süßer mag. Der Clou ist hier dann wie gesagt der Becher Schmand, den man statt Milch zum Teig gibt. Und ja, korrekt, außer ein wenig Milch am Brei nimmt man sonst keine Flüssigkeit.

Wenn man sich streng an das Rezept hält, kommt ein relativ geschmeidiger Teig heraus, den man vielleicht zunächst etwas zu klebrig findet. Hier darf man dann nicht schwach werden und weiter Mehl zufügen, das macht die Buns nur kompakter. Alles in allem war ich mit dem Endergebnis ziemlich zufrieden: sehr weiche, süße und gut aufgegangene Buns, die sich im Mund nicht verfünffachen (was bei selbstgemachten Buns öfters einmal passiert). Allerdings waren wir etwas in Eile und hatten keine Zeit mehr, die Innenseite anzutoasten – dies sollte man mit diesem Rezept unbedingt beachten, denn wenn man es nicht tut, „suppt“ die Unterseite schnell durch (falls dies jemanden stört). Ansonsten ein weiteres gutes Rezept:

Kartoffelbrei aus 2 weichkochenden Kartoffeln, 1 EL Butter, 2 EL Milch und etwas Muskat cremig rühren. Auskühlen lassen, 1 Pkg. Trockenhefe, 1 Becher Schmand (knapp 200ml), 1 EL Öl, 2 Eier und 3 EL Zucker unterrühren, dann schrittweiße insg. 450g Mehl unterkneten, bis der Teig geschmeidig ist. 45 Minuten gehen lassen, durchkneten, zu 8 Brötchen formen und auch diese nochmal ein paar Minuten gehen lassen.  1 Ei und 1 EL Milch verquirlen und Brötchen damit glasieren, dann ca. 20 Minuten bei 200 Grad Umluft backen und dann gut auskühlen lassen. Aufschneiden, mit Butter bestreichen, kurz anrösten und los gehts!

Geposted in Allgemein, Burgerblog, Burgerküche | Tags: , , , | Kommentieren...

Potato Rolls


Man muss es nicht diskutieren. Deutsche Industrieburgerbrötchen können nichts und werden auch niemals etwas können. Punkt. Von daher muss man selbst für Abhilfe sorgen. Da ich das noch nie tat, war nun endlich Zeit dafür. In New York hatte ich bis dahin mir unbekannte Potato Rolls gegessen und war ihnen sofort mehr oder weniger verfallen. Diese speziellen Buns waren leicht süßlich, luftig, ziemlich perfekt. Seitdem habe ich unzählige ein paar Rezepte dazu studiert und mich am Ende an diesem und diesem orientiert. Aufgrund der Maßangabenextravaganz der Amerikaner ist das ja immer etwas schwierig. Umrechnen, übersetzen, konvertieren. Und dann auch noch eine kleinere Menge. Schwerstarbeit! Im Endeffekt kam jedenfalls mit einigem Getüftel und Probieren ein sehr sehr brauchbares Produkt heraus.

Weiterlesen…

Geposted in Allgemein | Tags: , , , | 3 Kommentare