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Fleischkäse vom Metzger, Hackfleisch auf den Burger!

Ja. Genau. Wortwörtlich! Deutsches Bier wird nach dem Reinheitsgebot gebraut. Die Zutaten sind festgelegt, das Bier ist dadurch eine Weltmarke. Jegliches Gepansche und Experimentieren schadet dem Produkt. Warum sage ich das? Weil auch für Burger ein Reinheitsgebot existieren sollte.

McDonalds hat diese Woche den McBrezel im Angebot. Einen „Burger“ mit „Bayerischem Leberkäse“ und Kartoffelsalat. Auf Burgerbrötchen. Mit Honig-Senf-Soße, „Bergkäse“ und Röstzwiebeln. Das ist Produktvergewaltigung. Und nein, ich will nicht „erstmal probieren“ bevor ich meckere. Ich esse das nicht. Wenn ich das essen will, geh ich zum Metzger, hol mir ne Scheibe Leberkäse. Zum Bäcker, hol mir ein Brötchen. Und mache mir dann richtigen scharfen oder süßen Senf drauf. Und dann ess ich das. Ohne Kartoffelsalat. Und dann schmeckt das. Und so muss das sein.

Wenn ich aber einen Burger will, dann geh ich nicht zum Metzger, zum Bäcker, und dann benutz ich keinen süßen Senf. Dann geh ich (notgedrungen manchmal) zum Fastfood-Restaurant, und dann will ich da Rindfleisch drauf haben. Und Ketchup. Und Zwiebeln. Und dann schmeckt das. Und so muss das sein. Reiner Burger, gutes Produkt, Burgerkultur.

McBrezel findet ohne Dreifachfleisch.de statt.

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Burger im Sommerloch

ERWISCHT. Wir haben lange nichts getetest außer McDonalds-Aktionsburgern. Und nichtmal die haben wir alle getestet. Allerdings nicht aus Nachlässigkeit, sondern vielmehr aus Ablehnung der Produkte bzw. des Fehlens von BEEF auf dem Burger. Schwieriges Thema.

McDonalds hat jetzt jedenfalls was gegen die Juli-Trägheit getan und US-Wochen ausgerufen. Stars of America heißt die Sache und klingt zumindest von der Idee her schonmal besser als dieser Burger-Erstell-Wettbewerb-Quatsch. Allerdings sind US-Wochen bei McDonalds in etwa so wie wenn Suleymans Döner an der Ecke „Türkeitage“ ausruft. Allerdings verkauft McDonalds das in der TV-Werbungen in etwa so ironisch, wie es wirklich ist, von daher lass ich es einmal durchgehen und werde mir die Sache mal anschauen. Also die Burger. Frage mich, wie so ein richtiger Stars-of-America US-Wochen-Burger wohl schmeckt. Wie denn wohl Burger in Amerika schmecken? Wie gut es wäre, wenn man das probieren könnte? Wenn man mal ein paar Tage an die Ostküste fliegen würde?

Ja, ich will das jetzt nicht auskosten (hehe, auskosten, Wortspiel). ABER das 3fachfleisch-Alpha-Force-Team fliegt im Oktober tatsächlich in die US of A und wird einige der besten Ostküstenbratereien unter die Lupe nehmen. So geht das nämlich. Wenn das Sommerloch nicht endet, fliegt man einfach raus aus ihm. Ha. Wir nehmen auch gerne noch Vorschläge an, vornehmlich für die Regionen NY und Boston. Shake Shack. Five Guys. Corner Bistro in NY. Und viele mehr. Und dann essen wir das. Und ihr nicht. Mahlzeit.

PS: Und um das Sommerloch zu überbrücken, haben wir auch momentan einen Agenten in geheimer Mission in Barack’s Schuldenland eingeschleust, um die lokale Burgerszene zu infiltrieren… Mehr dazu in Kürze.

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