Burgerbios

Warum machen sie das?

Die Frage nach dem „Warum“ ist einfach. Burger ist eine Lebenseinstellung. Egal ob Cheeseburger, Hamburger, BBQ-Burger oder ein anderer, sie reflektieren alle den Lebensstil der USA mit historischen Highwayrestaurants, Kleinstadtgrills und Großstadtketten. Über die Ursprünge scheiden sich die Geister – Louis‘ Lunch in New Haven streitet sich mit einigen anderen um die „Erfindung“, endg��ltig wird man es nie klären können. Was den Deutschen die Wurst vom Grill ist, ist den Amerikanern der also Burger, ob beim BBQ, im Stadion oder Abends zum Bier. W��������rde man die Frage nach DEM (staatenübergreifenden!) Nationalgericht der USA stellen – der Burger würde vermutlich sehr weit oben landen.

Dieser Faszination sind wir erlegen. Sei es bei Reisen durch die USA oder Europa, bei kurzen Trips durch Deutschland oder in der heimischen Küche – Burger sind immer ein zentrales Thema. Inspiration hat letztendlich vor allem das Buch Hamburger America von George Motz gebracht. Ein Streifzug durch die USA, dabei viele kleine größere und kleinere Geschichten zu den besten Burgern des Landes, so stellen wir uns Burgerkultur vor.

Wir glauben fest daran, dass es auch in Deutschland  eine solche Kultur gibt. Zugegeben, die Webseiten zu dem Thema sind rar, aber auch die Deutschen lieben nicht nur die Bratwurst, sondern auch den Burger. Dem gehen wir auf den Grund und dies wollen wir unterstützen. Wir verstehen uns nicht nur als reine Tester. Vielmehr wollen wir eine Grundvesorgung bereitstellen, d.h. (natürlich) Burger testen, Burger zubereiten, Literatur vorstellen, Wissenswertes sammeln und Zubehör ausprobieren.

Bei einem guten Burger kommt es uns darauf an, dass er authentisch ist. Was ist für uns authentisch? Schwierig, aber unserer Meinung nach muss ein Burger nicht durch Opulenz oder besondere Ausgefallenheit glänzen. Vielmehr bestehen die besten Burger aus wenigen, simplen Komponenten: Bun, Patty, Käse. Dazu vielleicht eine Soße und ausgew��hlte Toppings. Während die einzelnen Bestandteile jedes für sich exzellent sein sollten (Konsistenz, Geschmack, Qualität), müssen sie auf dem Burger eine Einheit bilden und nicht mehr einzeln hervorstechen. Das Bun muss den Fleischsaft des Patties aufnehmen, der Käse ist zart über das Fleisch geschmolzen – so wird aus einzelnen Zutaten ein stimmiger Burger.

Folglich sind wir stets auf der Suche nach dem einen, dem perfekten Burger, nach dem nichts mehr besseres kommen kann. Wenn ihr glaubt, einen solchen Burger zu kennen – wir nehmen Herausforderungen an.

Wer macht das?

Jan – Jahrgang 1984. Burgerexperte spätestens seit einem Jahr in Kansas, USA. Dort hat er nach eigenen Schätzungen weit über 20 verschiedene Burgerrestaurants kennengelernt und mindestens 50 verschiedene Burger gegessen. Er nimmt es sich deshalb heraus, die Meinung zu vertreten, dass auch Fast Food Burger schmecken können (können!). Dabei hat er seine(n) bisher besten Burger aber nicht in den USA, sondern in London gegessen (falls er sich entscheiden müsste: Bleecker Burger). Er verf����gt über ausreichend Erfahrung in der eigenen Zubereitung von Burgern und ist ein Meister am Grill. Mit Dreifachfleisch mach er die Welt ein wenig besser. Bestimmt!

Burger? Brioche Bun, 2x Smashed Patty mit Cheddar, Caramelized Onions, Aioli, Jalapeno Ketchup
Burgerfleisch? Rind (!)
Topping? In Reihenfolge: Käse, Zwiebeln, Gurke
Beilage? Rosmarin Fries
Getränk? Coke Zero

Isabel – hat erst 2011 ins Unternehmen dreifachfleisch.de eingeheiratet und kam so schnell vom völligen Burgerneuling zum Junkie. Macht die Fotos, plant die Trips, entwickelt Rezepte.

Burger: Cheeseburger.
Burgerfleisch: Rind.
Topping? Keine Tomaten, kein Firlefanz.
Beilage: French Fries, Coleslaw, Onion Rings.
Getränk? Ice Tea.

Hanna – Schon in jungen Jahren hat man in meiner Umgebung meinen unstillbaren Hunger nach Burgern feststellen k��nnen. Das simple Konzept einer (oder mehrerer) Fleischscheiben zwischen zwei Semmelbr����������������selscheiben hat es mir einfach angetan. Besonderes über drei kleine Kurztrips in das Mutterland der Burger habe ich sowohl an der Ostküste, im Mittleren Westen und an der Westküste verschiedene Burgerformen ausprobieren können. Fast-Food-Ketten wie In-N-Out, Five Guys, Culvers oder Wendy’s haben mich in eine neue Sphäre dieser Nahrungsmittelanbetung bef��rdert. Damit ich meinen Fetisch ausleben kann und mit anderen diese Verehrung teile, habe ich mich Dreifachfleisch angeschlossen um für zukünftige Generationen das ganze festhalten zu k��nnen.

Burger? Whopper mit K����se, einfach gestaltet und mit genug Gemüse um frisch zu schmecken
Burgerfleisch? Rindfleisch, kann aber ein leckeres Chicken Patty sein
Topping? Alles was geht und nicht zu sehr den Fleischgeschmack verdeckt
Beilage? Ketchup, Gurke, Salat, Tomate, Zwiebel (am besten angebraten), Käse
Getränk? Am liebsten eine gute Zitronenlimonade

Felix – Ich glaube meinen ersten Kontakt mit Burgern hatte ich w��hrend langer Autofahrten und dem dazugeh����rigen Halt an Autobahnraststätten und den an diesen Straßen einschl������gig bekannten Burgerketten. Doch erst als ich dann im Jahr 2001 für ein Jahr ein High School Jahr in den USA machte, waren Burger überall. In der Schulkantine, im Fast Food Restaurant um die Ecke und überall sonst. Da ich seit dem eine große Leidenschaft für amerikanisches Essen hege, habe ich mich Dreifachfleisch angeschlossen. Viele Besuche in den USA und viele Burger später bin ich ein semiprofessioneller Burgeresser geworden und freue mich schon auf viele weitere Testessen und einen Haufen guter Burger.

Burger: Bacon Cheeseburger
Burgerfleisch: Rind
Topping/Beilage: Käse, Jalapenos
Getränk: Coke Zero oder ein g`scheites Weissbier



4 Antworten auf Burgerbios

  1. David sagt:

    Hallo.

    Falls es euch nochmal nach Köln verschlägt, kann ich euch nur wärmstens „Die fette Kuh“ ans Herz legen. Ich wette, das trifft (nach dem zu urteilen, was ich diesem tollen Blog entnehmen konnte) genau euren Geschmack und euer Verständnis von einem guten Burger 😉

    Grüße
    David

  2. Bemerkenswert toller Blog! Vielen Dank und bitte weiter so, Patty